Das Ende der Zero Ultras

Hiermit geben wir die Auflösung der „Zero Ultras“ bei TeBe bekannt.

Die Gründe sind vielschichtig. Hauptgrund ist allerdings, dass wir es nicht geschafft haben, über die Anfangskonstellation hinaus Leute an uns zu binden und Teile der Gruppe nicht das Engagement mitbrachten um ein solches Projekt ehrlich am Laufen zu halten.

Wir haben das Thema „Ultras bei TeBe“ nie so ernst angezogen wie es vielleicht Ultras in anderen Stadien machen. Das lag an unserer Gruppenstärke und an den Befindlichkeiten der Fanszene von TeBe, denen wir nicht vor den Kopf stoßen wollten. Wir haben daher mit viel Humor versucht den Borussen mit den Hooligänsen oder der Sektion Stadionwurst Ultraelemente ein wenig Schmackhaft zu machen.
Diese Art, sowie der Anspruch, auch über sich selber lachen zu können (siehe 110 Jahre-TeBe Choreoversuch), gab uns positives Feedback und den ein oder anderen netten Kontakt auch außerhalb des Mommsenstadions – danke dafür.

Wir bedanken uns auch bei den Menschen, die uns bei Choreos, Buttons, dem Messeblatt u.ä. geholfen, uns begleitet, mit uns gefeiert und mit uns bei den TeBe-Fanturnieren gezockt haben.

Auch wenn die Gruppe aufgelöst ist, sind wir als Menschen nicht weg und werden auch weiterhin im E-Block stehen, singen und quatschen.

Forza TeBe

ende

Am letzten Spieltag gegen Empor noch mal zuschlagen…

… und sich für die Sommerpause eindecken.

Ihr bekommt bei uns am letzten Spieltag nicht nur Sticker, sondern auch zwei neue Buttons und die erste Ausgabe des neuen Fanzines „Messeblatt“.

„Wir bleiben alle“ – 12.05.13

Rudow – TeBe 2:0 // Die Trendwende lässt auf sich warten

Seitdem ich am Donnerstag aufgewacht bin, war ich angespannt. Nicht wirklich in Sorge und nicht wirklich voller Vorfreude – sondern irgendwo dazwischen bewegte sich meine Gefühlswelt. Ein paar Dinge mussten für den Abend noch vorbereitet, Treffpunkte endgültig fixiert und der Blick immer auf die Uhr gerichtet werden. Dann war er da: der Moment in dem ich die Wohnungstür verließ und mich auf machte zu dem wohl (was das Drumherum betrifft) spannendsten Spiel dieser Berlin-Liga Saison. Also ging es auf zum Treffpunkt, diesmal ohne Bier, dafür mit Wasser und mit dem ersten Auswärtigen, den wir auf dem Bahnsteig trafen und uns nach lediglich 1 Monat nicht-sehen, begrüßten als hätten wir einen Freund aus alten Tagen wiedergetroffen. So ging es dann am Treffpunkt weiter. Danke an dieser Stelle an alle Menschen, die uns an diesem Tag begleitet und damit ein Zeichen gesetzt haben, dass der TSV seinen Umgang mit Nazis überdenken sollte, denn nicht nur wir finden diesen Kuschelkurs scheiße! Am Zwickauer Damm angekommen begrüßten uns die ersten Cops, welche im Gegensatz zum Spiel vor anderthalb Jahren einen ruhigen Job hatten. Den Typen mit dem Hitlergruß am S/U Bahnhof Neukölln hätte man allerdings schon mal seine Grenzen zeigen können – allerdings sind wir froh diesmal alle ohne Umwege der GESA das zu Hause erreicht zu haben. Im Stadion angekommen, war dann weder Thomas S. als Ordner eingesetzt, noch wurden die Eintrittspreise (6€/4€) angezogen. Note 1 dafür. Die Blocktrennung in Form von zwei Flatterbändern und einer wechselnden Anzahl von Polizist_innen wirkte hingegen etwas „lächerlich“, auf der anderen Seite wäre ein Bauzaun wahrscheinlich eher gefährlicher gewesen. Punktabzüge gibt es dann ganz klar dafür, dass auf Seiten des TSV eindeutig bekannte Neonazis – Sebastian T., Julian B. und Thomas S. – neben einigen Hools (vor allem Herthaner) anwesend waren. Der eigentlich so wichtige Kurswechsel der den Neonazis in Neukölln, wenn auch im Kleinen, zeigen könnte: „Ey wir haben kein Bock auf euch“, wurde wieder einmal nicht vollzogen. Was dann auch alles andere positive zunichte macht und diesen Verein – für uns – nicht unterstützbar bleiben lässt. Lippenbekenntnisse oder der nur formulierte Wille, liebe Rudower Funktionäre, sorgt nicht für eine Nazifreie Zone!

Wir wollen euch zwei kurze Auszüge, die die Rudower Funktionäre schlecht überhört haben können, nicht vorenthalten: Neben “Zeckenpack”-Rufen wurde das allseits beliebte “Lila-Weiß ist Schwul” durch “Jetzt oder Nie! Homophobie!” ergänzt. Das ganze von Personen hinter einem “TSV Rudow 1888”-Banner kann wohl nur schwer als “auswärtiges” Problem wegdiskutiert werden. Um so größer ist unser Ärger, dass der TSV Rudow dies weder am Donnerstagabend unterbunden, noch bis heute verurteilt hat.

Das Spiel nahm, wie in den letzten Partien einen für die Borussia ungünstigen Verlauf. Man geriet früh in Rückstand, spielte mindestens gut mit, teilweise gab es Phasen in denen man „besser“ war. Doch der Ball landete nicht im Tor. Die Mannschaft wirkte verunsichert und nicht selbstbewusst. So wird es noch einmal eng in dieser Saison, aber Möglichkeiten den Kurs zu drehen bleiben wohl noch genug. Wenigstens der Support stimmte am gestrigen Abend. Am Ende bleibt uns nur eins zu sagen: ein großes Danke an alle Gäste, die für ein Spiel mitten in der Woche teilweise sehr weit angereist waren – wir sehen uns.


Quelle: Sprdlik

1.Mai Nazifrei, statt Fußball und Bier

Am 1.Mai findet das Nachholspiel unserer Tennis Borussia gegen die Füchse aus Reinickendorf statt. Wir hoffen, dass an diesem Tag der E-Block leer ist und die Spieler verstehen, dass die Zero Ultras – und hoffentlich ein großer Teil der aktiven Fanszene – sie nicht zum Sieg singen werden.
Der Grund: Wieder einmal wollen Sebastian Schmidtke und sein Zirkus durch Berlin wandern. Doch nicht die Innenstadt oder „linksalternative“ Bezirke wie 2010 sind das Ziel, sondern ihre sog. „Homezone“ von Schöneweide. Wir verstehen uns als Antifaschisten, die ihr Engagement nicht nur aufs Stadion beschränken. Es ist also Teil unserer antifaschistischen Pflicht den Neonazis keinen Meter am 1.Mai zu schenken.
Wir hoffen, dass viele Menschen mit unterschiedlichen Aktionskonzepten sich ebenfalls den Neonazis in den Wegstellen und so den Aufmarsch verunmöglichen.

Wir finden es auch positiv, dass sich Union-Fans an Protesten beteiligen wollen. Was wir nicht nachvollziehen können ist, warum die Gruppe „Schöner Eisern ohne Nazis“ (SEoN) Teil des Bündnisses „1.Mai Nazifrei“ ist. Eine Initiative gegen rechte Bestrebungen an der alten Försterei ist begrüßenswert, doch nur wenn sie ernst gemeint ist. Diese Ernsthaftigkeit können wir bei SEoN nicht sehen. Grund hier für sind verschiedenen Äußerungen in ihrem Forum, ein Interview mit dem „Deutschlandradio“ und ihr Selbstverständnis.

Im Selbstverständnis von SEoN steht: „Wir haben nichts gegen ‚rechts‘. Wir sind gegen Nazis. […]Wir sind keine Linken. Nicht in der Masse. Wir sind auch keine ‚Gutmenschen‘. Wir sind vor allem Unioner – Fanklub übergreifend. Bei uns gibt es Konservative, Rechte, Linke, Unpolitische und FDP-Wähler“. Was heißt es, dass bei SEoN „Rechte“ und „Konservative“ unterwegs sein sollen? Heißt es sozialdarwinistische Thesen eines Sarrazin, Rechtspopulismus à la PRO Deutschland, Sexismus wie in der Brüderle-Debatte, Antisemitismus eines Herrn Hohmann oder homophobe Äußerungen wie vom Fußballspieler Joey Barton sind ok – nur weil es sich bei den Personen nicht um explizite Neonazis handelt? Die Frage war rhetorisch gemeint, denn in einem Interview mit dem „Deutschlandradio“ erklärt Alexander Czierpka für SEoN die Initiative wie folgt: „Wir sind nicht gegen Rechte. Wir sind gegen Nazis. Wirklich dezidiert Nazis. Leute, die ‚Vizeweltmeister 45‘ auf den T-Shirts tragen, die halt ‚Herrenrasse Fürstenwalde‘ auf den T-Shirts tragen, die ‚Opa war in Ordnung‘ auf den T-Shirts tragen, Landser-T-Shirts tragen. Wir wollten eigentlich diesen Leuten mit unserer Präsenz, die nicht aufdringlich sein soll, mit das Klima vergiften.“ Mitnichten geht es der Initiative um ein „Schöner Eisern ohne Nazis“, sondern um ein Schöner Eisern mit Neonazis, die ihre Fresse halten! Auch geht es der Initiative, dies wird aus dem Interview und dem Selbstverständnis deutlich, nicht um einen aktiven Kampf gegen Diskriminierungsformen, sondern um das Image des Vereins. Deswegen betont man an anderer Stelle des DRadio-Interviews gerne: „Union hat kein Naziproblem. […] Eigentlich sind wir in Punkto Osterverein wirklich sehr gut aufgestellt, was gerade den Widerstand gegen diese Truppenteile anbelangt.“
Das Thema „Crimark“ wird genauso schnell abgetan. Sowohl im Unioner Fan-Forum, wie bei SEoN: „Das ganze ist ein ganz schönes Fest der Indizien und jeder kann sich jetzt aus Crimark mehr oder minder eine rechte Gruppierung, gestande Nazis oder nur Blödköppe in Sportklamotten machen.“ Beziehungsweise wird es als „Sommerlochthema“ vermutet. Im Union-Forum sieht es ähnlich aus. Auf 40 Seiten wird gegen Rechercheergebnisse von Antifaschisten in Potsdam agitiert und die viel beschworene Unionfamilie verteidigt. Man wisse zwar, „Das unter Crimark solche Leute beherbergt werden“, doch gleichzeitig wird immer mit den 16-20.000 Fans argumentiert, unter denen immer wieder Neonazis sein würden. Auch macht man sich mehr über diese Neonazis lächerlich, „wenn solche spackos tore von mosquera, kolk und ede bejubeln“.

Was bleibt, wenn wir an Union und SEoN denken ist, dulden, verharmlosen, Beißreflexe. Ernsthafte Aktivitäten gegen Neonazis erfolgen nur punktuell in Form von Tapeten (1, 2), welche aber wie SEoNs Engagement am 1.Mai diesen Jahres nur einem Lippenbekenntnis gleichkommt.

Wir – die Zero Ultras – wollen noch einmal betonen: es geht uns nicht darum, dass ein Bündnis von Union-Fans das „1.Mai Nazifrei“ Bündnis unterstützt. Im Gegenteil, es ist sehr wichtig, dass Unioner_Innen, die sich auch in der Alltagswelt von Schöneweide bewegen, klare Zeichen gegen Rechts setzen. Das bewirkt vermutlich viel mehr als die Untersützung eines Sechstligisten aus Charlottenburg. Aber SEoN hat zur Genüge gezeigt, dass sie nicht an dem Neonazi-Problem arbeiten wollen, sondern das Image von Union verbessern wollen und somit akzeptieren, dass Nazis im Stadion agitieren können, wenn sie nicht erkennbar sind. Genau das steht Antifaschismus gegenüber – es ist die gefährliche, schweigende Akzeptanz, die auch anderen Untersützer_innen des „1.Mai Nazifrei“ Bündnisses aufstoßen sollte.

Kein Ballbreit und keinen Meter Raum für Neonazis und rechte Ideologie!

Alerta Antifascista!

P.S.
Am morgigen Donnerstag spielt TeBe in Rudow. Dort gibt es angeblich keine Neonazis. Eine ähnliche Taktik wie bei Union, sieht man auch beim TSV Rudow. Es wird daher dringen geraten den TeBe-Treffpunkt zur gemeinsamen und sicheren Anreise zu nutzen. Grund: Es gab nicht nur Auseinandersetzungen letztes Jahr in der Arena, sondern auch immer wieder Drohungen durch Neonazis dieses Spiel betreffend!

TeBe – Mahlsdorf // Endlich wieder daheim

Es ist der 21.04.2013 …

Fast drei Monate nicht Zuhause…viel zu lange ist es her, dass wir den Weg zum Mommsenstadion gefahren sind, um genauer zu sagen war es der 08.02.2013, ein verschneiter Tag. Damals hieß der Gegner Wilmersdorf und man konnte bei 15cm Schnee auf dem Rasen mit 3:2 gewinnen.
Heute über 2 Monate später kommt uns die Eintracht aus Mahlsdorf besuchen und wir können endlich mal wieder im E-Block stehen.
Bestes Wetter, Sonne, schön warm – top!.
Diejenigen, die kamen, waren voller Vorfreude. Leider waren es bei diesem Topwetter nur 280 Zuschauer und auch im E-Block blieb es leerer als sonst. Vielleicht hat es mit den vergangenen 2 Spielen zu tun, die man alle verloren hat, vielleicht mit der Ansage von Trainer Schatte, dass der Aufstieg vorbei ist und einfach damit, dass die Leute lieber im Park statt im Stadion die Sonne genossen.

Zum Spiel an sich ist nicht viel zu sagen.
Es begann mit gutem Tempo auf beiden Seiten und für TeBe ergab sich die ein oder andere Chance, was zuerst für relativ gute Stimmung im Block sorgte. Leider wurde der Ball viel zu oft nicht im Tor versenkt und so kam es, wie es leider zu oft kam, Mahlsdorf machte in der 39. Spielminute das 0:1 . Bis zur Halbzeit passierte dann auch nicht mehr viel.

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Schock, 0:2 für Mahlsdorf in der 47. Spielminute. Ab dem Moment passierte leider nicht mehr sehr viel und das Spiel plätscherte vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen. Auch im Block wurde es ruhig und man kümmerte sich wieder ums Genießen der Sonne. Zum Ende hin gab es dann auch noch eine total unnötige Gelb-Rote Karte für Daniel Bongartz und der Schiedsrichter hatte Erbarmen und pfiff rechtzeitig ab.

Insgesamt ein katastrophaler Tag für TeBe und zum wiederholten Male wurde eine Leistung gezeigt, die leider nicht ausreicht um oben mitzuspielen!!! Die Abwehr mit zu vielen Fehlern und im Sturm kommen zwar zwingende Chancen, es fehlt aber der Goal-getter, der die dann auch verwertet.
Donnerstag ist dann Auswärts der TSV Rudow unser Gegner und dort heißt es hoffentlich Punkten, denn nun trennt TeBe nur noch ein Polster von 6(!) Punkten zu den Abstiegsrängen. Aufstieg ist seit Sonntag wahrlich kein Thema mehr – das Ziel heißt, wie schon im vergangenen Jahr vor dem Rudow-Spiel: Klassenerhalt!
Treff für alle TeBe-Fans, Gäste, Freunde, und Verwandte 18 Uhr Bhf Neukölln auf dem Vorplatz.

Zum Abschluss, noch ein kleiner Gruß auf die andere Seite des Grunewalds an unseren heutigen Besuch, der wieder gern gesehen ist – es ist immer amüsant, wenn ihr da seid!!


Quelle: Renè Strammber

TeBe II – Partizan Minsk 1:2 // Winter nervt

Vier Tage ist das Spiel gegen Partizan Minsk mittlerweile her und irgendwie wirkt immer noch alles wie gestern. Die lustige Schneeballschlacht gegen Hamburger_innen, Postdammer_innen und Minsker_innen hatte schon etwas. Das Spiel war auch hochklassig für die Schneeverhältnisse und überhaupt war das Wichtigste die Zeit für die Leute von Partizan ohne permanent mordende nullNeonazi-Hools im Rücken und ein Zeichen der Solidarität. An dieser Stelle ein Danke, an alle Organisator_innen der Tour und der Station in Berlin. Zum Spiel ist ansonsten nich viel zu sagen – ihr wart ja hoffentlich alle da 😉 – außer, dass 378 Zuschauer_innen total toll war und wir uns gefreut haben, dass die Gäste aus Minsk sich über unser kleines Präsent gefreut haben. Von den Stickern gabs für sie auch welche. Ihr könnt sie natürlich auch alle noch fleißig bei uns ordern. Wir wünschen den Leuten aus Minsk noch viel Spaß heute in Leipzig und morgen in Babelsberg.

Ansonsten nervt der Winter. Nicht nur uns persönlich, sondern vor allem, weil schon wieder ein kompletter Spieltag abgesat werden wird und unser Spiel schon abgesagt wurde. Und beim Blick auf das Wetter für nächste Woche sieht es nicht wirklich besser aus für das Spiel gegen Staaken. Mittlerweile wird der Kalender immer voller mit englischen Wochen und unser großartiger Verband ist schon auf die Idee gekommen das Spiel gegen die Füchse auf den 1. Mai zu legen. Dabei wundert uns nicht die Verlegung auf den Tag der Arbeit, sondern uns ärgert, dass der Verband, der so manches mal eh zu wenig auf rassistische Äußerungen auf den Spielplätzen in Berlin reagiert, ein Spiel unserer Borussia zeitgleich zu einer großen Neonazidemonstration in Schöneweide legt. Auch wenn wir dies noch einmal wiederholen werden, rufen wir hiermit auf an diesem Tag zu zeigen, dass der E-Block mehr ist als ein Haufen Fußballfans. Wir sind Antifaschist_innen und unterstützen an diesem Tag die Initiative “Gemeinsam gegen Nazis”.

ABC -TeBe 1:2 // Der lange Weg zur Rückrunde und seine Folgen

Nachdem uns die Redaktion einer kleinen unbedeutenden Berliner Zeitung vor 2 Tagen in den Himmel lobte und die wahre Bedeutung TeBe´s für die Stadt Berlin auch einmal medial bewies, haben wir uns gedacht, dass es mal wieder an der Zeit wäre euch – unsere treuen Leser_innen – mit einem Spielbericht zu beehren. Wir hoffen ihr habt daran so viel Freude, wie wir nach dem legendären 16:4 beim Spiel gegen den SV Babelsberg.

So eine Winterpause kann echt lang sein. Vor allem, wenn sie durch viele Spielabsagen immer und immer öfter verlängert wird – ach übrigens BFV: Bitte hör auf damit! Gestern ging es jedenfalls wieder los für unsere Veilchen – zum zweiten mal. Wir hoffen diesmal ohne weitere Unterbrechungen, aber wenn ich so nach draußen sehe…. Gut lassen wir das. Es ging also zum Adlershofer BC auf die wohl windigste Gästekurve Berlins. Außer man spielt in Pankow auf einem Acker. Unsere Borussen ließen sich davon aber nicht beirren und legten gleich gut los. Zugegeben nicht so gut wie in den Testspielen, aber besser als in einigen Hinrundenspielen. Einzig beim Schuss aufs Tor ging irgendwie nichts so richtig zusammen und so war es eine von gefühlt 35 Ecken, die das 1:0 aus Sicht von TeBe brachte. Keine Ahnung, wie der Ball vor Zimmermanns Bein kam. Drin war er jedenfalls. Im weiteren Spielverlauf hatte man von der Gästekurve aus das Gefühl, dass die Borussen das Ding ziemlich gut im Griff hatten. Das 2:0 war daher schon fast eine logische Konsequenz, wenn da nicht diese kleinen Fehler wären, die zu wenigen aber gefährlichen gegnerischen Kontern führten. Vor allem in der zweiten Halbzeit, nachdem bei TeBe umgestellt werden musste, gab es die ein oder andere sehr gefährliche Situation vor dem Tor von Younes Itri, der auch nicht immer, aber größtenteils sicher wirkte. Eine dieser Ausnahmen war die Entstehung des 2:1, die wir hier nicht wirklich rekonstruieren können und auch nicht wollen. Nur so viel: Einen solch sauberen Fallrückzieher sieht man nicht oft – und vor allem nicht in dieser Tiefe des deutschen Ligensystems. Der anschließende Nervenkitzel war auf jeden Fall aufreibend, aber nicht der größte, den wir in dieser Saison erleben mussten bzw. durften. Am Ende nahm die Mannschaft 3 wichtige Punkte mit und liegt in der Tabelle nun auf Platz 6 – nur in der Fairnesstabelle ist man noch Schlusslicht. Wirklich! Wir haben´s gegoogelt, nachdem ein aufmerksamer Borusse das behauptet hat!

Zum Abschluss noch der Bericht der Sektion Stadionwurst, die gestern feierlich ihren Doppelhalter das erste Mal präsentierte:

Die Wurst beim ABC war wie das Spiel: Insgesamt was hart (vor allem die Schrippe), hatte ihre Lichtblicke eher in der Mitte, der Ketchup häufte sich – wie die Ecken – eher auf einer Seite und am Ende wurde es noch mal spannend, ob man sich selbst auf die Jacke kleckert und so das Erfolgserlebnis schmälert. Die selbstgemachte Bohnensuppe hingegen war Meilen besser als das Gegurke auf dem Rasen. In diesem Sinne. Guten Appetit.

Platz 8 der Berliner Fußball-Blogs

Nur um euch auf den neusten Stand zu bringen:

Hier geht´s zum Artikel, der vor lauter Hertha und Union Krams die guten Berliner Blogs, wie unrund und NoDice einfach mal völlig vergisst.

Aber danke für den Fame. 😉

Fazit: Dieser Blog ist zwar momentan nicht auf dem neuesten Stand, aber dennoch erwähnenswert. Was nicht ist, kann ja noch werden. Denn sollte doch mal ein neuer Beitrag erscheinen, macht er Freude. Vor allem weil es nicht um das alltägliche Fußballgeschäft des Oberhauses geht, sondern um TeBe und den Alltag auf Berlins Rasen- und Kunstrasenplätzen in den unteren Ligen. Wer aber rund um Tennis Borussia nichts verpassen will, dem wird bei http://www.lila-kanal.de/ geholfen. Kein klassischer Blog, aber eine schöne Ergänzung.

Keine Punkte im Fuchsbau

Eine Auswärtsfahrt in der Berlin-Liga ist immer wieder etwas besonderes – vor allem, weil man Ecken unserer Stadt sieht, die man sonst nie besuchen würde, aber auch, weil man immer wieder lustige Ordner am Stadioneingang trifft. So musste am Sonntag zunächst einmal geklärt werden, ob PVC-Fahnenstangen im Stadion zulässig sind. Nachdem die kurze Machtdemonstration uns gegenüber vorbei war, wurde im Gästeblock schnell alles für unser Intro vorbereitet – vielen Dank an dieser Stelle für die Hilfe unserer Gäste. Während die Mannschaften das vom Herbstlaub bedeckte Feld betraten wanderten unsere Hooligänse durch den Gästeblock, aber seht selbst:

Das Spiel begann anschließend turbulent. Bereits in der 2. Minute konnten die Berliner Füchse in Führung gehen. Wer in diesem Moment irgendwie bedauerlich ausgesehen haben mag oder auch nicht, wollen wir uns nicht anmaßen zu „analysieren“. Danach gab es nur ein Adjektiv um unsere Veilchen zu beschrieben: überrumpelt. Es dauerte eine Weile bis man das, was da auf dem Platz geschah, ein Fussballspiel nennen konnte. Der Rest der ersten Halbzeit kann dann getrost ignoriert werden. Egal was man zu den Platzverhältnissen sagen will oder wie man die Schiedsrichterleistung beurteilt, die Leistung unserer Mannschaft war einfach nicht die einer Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte, die gegen den Vorletzten spielte.

Halbzeit zwei wiederholte das Schauerspiel der ersten Hälfte: In der 52.Minute fiel das 2:0 für die Füchse. Einziger Unterschied war das kämpferische Engagement, dass unsere Borussen nach dem zweiten Treffer endlich zeigten. Teilweise wurde immernoch versucht zu zaubern, aber insgesamt war einiges mehr an direktem Spiel zu sehen. Belohnt haben sich unsere Spieler dann selbst in Form des Anschlusstreffers durch Benny Hendschke. Doch gerade als alle dachten: „nun folgt eine stärkere Spielphase, die vielleicht spannend werden könnte“, folgte nach gerade acht Minuten der erneute Treffer der Füchse. Zwar konnte sich unsere Mannschaft durch ein weiteres Tor von Benny Hendschke noch einmal herankämpfen, doch trafen die Füchse noch ein weiteres mal (diesmal fünf Minuten später) zum 4:2. Vorausgegangen war dem eine notwendige und richtige offensivere Spielweise, die eben leider, aber auch verdient, nicht den Ausgleich bedeutete.

Einen Gruß und Dank an die Gäste aus dem Vorort Grunewalds und der Grenze zu den Niederlanden.


Willkommen auf der Seite der Zero Ultras. Hier findet ihr Spielberichte von Tennis Borussia Berlin, unsere Choreos und weitere Beiträge zum Thema Politik und Fussball. Forza TeBe!

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